Werkzeuglösung · Kurbelwellenbohrungen

Werkzeuglösungen für Ölbohrungen in Kurbelwellen

Ölkanäle in Kurbelwellen verbinden lange, schräge und sich teilweise kreuzende Bohrungen mit begrenztem Werkzeugzugang. HC ordnet Bohrwerkzeuge und mögliche Vor- oder Nachbearbeitungen Werkstoff, Tiefe, Achswinkel, Eintritt, Austritt, Kühlung und Qualitätsanforderung zu.

Bearbeitungsaufgabe prüfen

Kurbelwelle und Bohrungsnetz vollständig erfassen

Hauptlagerzapfen, Hubzapfen, Gegengewichte, Ölkanäle, Eintrittsflächen, Austritte und Verschneidungen bestimmen Werkzeugzugang und Reihenfolge. Werkstoff, Wärmebehandlung und Bearbeitungszustand müssen bekannt sein.

Die Bilder zeigen eine mögliche Anwendung. Bohrungsführung, Winkel, Tiefe und Werkzeugauswahl müssen anhand der realen Kurbelwellenzeichnung bestätigt werden.

Kurbelwelle vor der Bearbeitung von Ölbohrungen
Kurbelwelle mit versetzten Zapfen und begrenzten Zugangsbereichen.

Ölbohrungen und tiefe Kanäle bearbeiten

Bohrungsachsen und Eintrittsflächen bestimmen

Winkel, Position, gekrümmte Eintrittsfläche, Vorzentrierung, Bezug und Maschinenkinematik beeinflussen Anbohren und Führung.

Tiefe und Durchmesser abstimmen

L/D-Verhältnis, Nutztiefe, Werkzeuglänge, Führungsbedingungen, Rundlauf und Kollisionsraum bestimmen das Bohrkonzept.

Querbohrungen und Durchbrüche berücksichtigen

Verschneidungswinkel, vorhandene Kanäle, Durchbruch, Restwand, Gratlage und Schneidenbelastung werden vor der Reihenfolgeplanung geprüft.

Kühlmittel und Spanabfuhr auslegen

Innenkühlung, Druck, Durchfluss, Spanform, Rückzug, Wiederzerspanung und Reinigung müssen zur Maschine und Bohrung passen.

Bohrungsein- und -austritt kontrollieren

Grat, Ausbruch, Positionsabweichung, Oberfläche und mögliche Beschädigung angrenzender Funktionsflächen werden geprüft.

Bearbeitungszustand der Kurbelwelle beachten

Schmiederohteil, Vorbearbeitung, Wärmebehandlung, Härtezonen und Folgeoperationen verändern Werkzeugbelastung und Messstrategie.

Werkzeugauswahl für Kurbelwellenbohrungen

AufgabeMögliche WerkzeuggruppeErforderliche Angaben
Bohrung positionierenGeeignete Anbohr- oder PilotwerkzeugeEintrittsfläche, Winkel, Bezug, Position
Lange Ölbohrung herstellenWerkstoffgerechter Bohrer mit passender Länge und KühlungDurchmesser, Tiefe, L/D, Material, Kühlmitteldruck
Schrägbohrung bearbeitenAbgestimmtes Pilot- und BohrkonzeptWinkel, Zugang, Eintritt, Maschine
Querkanal durchbrechenGeeignete BohrgeometrieVerschneidung, Restwand, Durchbruch, Gratvorgabe
Kanten und Öffnungen fertigstellenFasen- oder Entgratwerkzeuge, sofern zugänglichKantenmaß, Zugang, Schutz der Funktionsflächen

Tiefe Kurbelwellenbohrungen werden nur mit bestätigtem Werkzeugmodell, Werkstoff, Maschinenkinematik, Kühlmitteldruck, Nutztiefe und Prüfanforderung empfohlen.

Bohrungsqualität und Prozesssicherheit validieren

Lage und Verlauf prüfen

Eintritt, Austritt, Achswinkel, Verschneidung und Mindestwand werden mit geeigneter Mess- oder Prüfmethode bestätigt.

Grate und Restspäne kontrollieren

Innenliegende Übergänge, lose Grate, Spanreste und Reinigung werden getrennt von der reinen Bohrungsherstellung bewertet.

Werkzeugstandzeit dokumentieren

Werkstoffcharge, Werkzeug, Rundlauf, Parameter, Kühlung, Verschleiß, Schneidenausbruch und Wechselkriterium werden festgehalten.

Werkzeuglösung für Ihre Kurbelwelle anfragen

Senden Sie Werkstoff, Wärmebehandlung, Kurbelwellenzeichnung, Bohrungsnetz, Durchmesser, Tiefen, Winkel, Verschneidungen, Maschine, Kühlung, Qualitätsanforderung und Stückzahl.

Kurbelwellenbohrung prüfen lassen

Zeichnung übermitteln
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